DGS-Delegation am Grab von John Michael Lovett sel. A.

Fotoquelle: DGS

Die DGS-Organisationsmitglieder, Birgit Hermann, Karl-Werner Broska und Reinhold Lorenz besuchten den Grab von John Michael Lovett, dem im Jahre 2003 verstorbenen CISS-Präsidenten. John Michael Lovett hat damals die gehörlosen Weltspiele, heute mit neuen Name "Deaflympics", nach Melbourne/AUS geholt und dem Deaflympics einen neues Leben eingehaucht und moderner gestaltet. Dass die heutige moderne Großveranstaltung heute mit viel Unterstützung von Prominenz aus Politik und Kultur und auch von großen Sponsoren gefördert und durchgeführt wurde, ist sein großer Verdienst.

John Lovett, 6. Präsident des CISS, wurde am 10. Juli 1943 in Melbourne, Australien geboren. 1981 wurde er in das CISS-Exekutivkomitee gewählt und dann zum 2. Vizepräsidenten ernannt. 1985 wurde er zum 1. Vizepräsident und von 1995 - 2003 war er CISS-Präsident. Er starb am 30. Oktober 2003 an Blutkrebs. Sein Tod war für die Gehörlosenwelt im Sport und Kultur einen schweren Verlust. Sein Lebenswerk in der CISS wurde von der Australischen Regierung durch die Verleihung des „Membership of the Order of Australia“ (Mitglied des Ordens Australiens, A.M.) und von der Gallaudet Universität durch den Edward Miner Gallaudet Preis gewürdigt. Darüber hinaus war er auch Träger der CISS-Ehrenmedaille in silber (1985) und gold (1993).

Copyright © 2004 by IGJAD - Alle Rechte vorbehalten.